Der Leimbach – im Westen hui, im Osten pfui?

Während der Leimbach im Bereich des Leimbachparks oder zwischen der alten Post und der Martin-Luther-Straße vorbildlich ausgebaut und in eine Erholungslandschaft verwandelt wurde, passiert im Osten zwischen Mühlhölzle und Naturschutzgebiet Sauerwiesen-Fuchsloch das genaue Gegenteil: die Leimbachaue "vergammelt" unter den Augen der Stadtverwaltung. Im Sommer von der Vegetation gnädig verdeckt ähnelt das Gebiet in großen Bereichen derzeit eher einem südamerikanischen Slum als dem Naherholungsgebiet eines deutschen Mittelzentrums. Die ehemalige Bahntrasse nach Dielheim – Meckesheim, ein beliebter Spazier- und Radweg, kürzlich mit einer aufwändigen Beleuchtung ausgestattet, wird im Süden von einem häßlichen Schmuddelhüttenwildwuchs begleitet. Während sonst bei Bauvorhaben jeder Eingriff in die Natur durch entsprechende Maßnahmen ausgeglichen werden muss, ist in diesem Bereich offenbar jede Naturzerstörung erlaubt, alle Materialien, alle Baustile, alle Größen…

Auf Wieslochs homepage liest man: Als Gewässererlebnisroute lädt die Leimbachroute die Bevölkerung mit dem Rad, zu Fuß oder im Mobilitätsverbund dazu ein, den Leimbach von der Quelle bis zur Mündung zu erleben. Als heimatkundliche Entdeckungsroute lädt die Leimbachroute dazu ein, besondere heimatkundliche Orte am Wegrand zu entdecken. Am Wegrand zwischen Wiesloch und Altwiesloch kann man tatsächlich einen "besonderen Ort" entdecken.

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Partie am Leimbach

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Deutlich mehr als eine zulässige "Geschirrhütte"

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der "eingezwängte" Leimbach

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Bauten am Leimbach

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als Baumaterial benutzt wird, was verfügbar ist

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Hangbebauung

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Der absolute Höhepunkt, man beachte das grüne Schild links im Bild

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Naturschutzgebiet Sauerwiesen-Fuchsloch

(k. r.)

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2 Gedanken zu „Der Leimbach – im Westen hui, im Osten pfui?

  1. Bernd Geissler

    Ich habe noch eine Ergänzung: Auf dem Rad-/Fußweg zwischen Merianstraße und den Parkplätzen vorm Bauhof fehlt jeglich Beleuchtung. Während vom Mühlhölzel bis Dielheim ordentliche Beleuchtung installiert wurde, ist hier bis auf eine alte Funzel nichts installiert. Ich weiß von zwei Fußgängern die in diesem Bereich nachts über herabgefallene Äste gestoplert sind und sich verletzt haben. Im Anschuß an den Judenfriedhof sehen die Gärten auch nicht besser aus als in Altwiesloch.

    Antwort

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