Archiv der Kategorie: Verkehr/Mobilität

„Luft nach oben“ in Wiesloch:

WfW-IMG_4211.jpgDr. Brigitta Martens-Aly stellte das Radwege-Konzept des Kreises vor

Auf großes Interesse stieß ein Vortrag von SPD-Kreisrätin Dr. Brigitta Martens-Aly zum Radwege-Konzept des Rhein-Neckar-Kreises in und um Wiesloch. Anhand des ADFC-Fahrradklima-Tests von 2016 wurde zunächst die Situation in Wiesloch vorgestellt. Dabei wurde klar: hier ist noch "Luft nach oben", auch wenn die Referentin immer wieder betonte, dass sich die Stadtverwaltung durchaus bemühe, auf Verbesserungsvorschläge, z. B. der Move-Radgruppe einzugehen. Die Nutzer-Umfrage jedenfalls ergab für Wiesloch eine Gesamtnote von 3,8 ("grad noch versetzt", rief ein Zuhörer) auf der den Schulnoten nachgebildeten Skala.

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Karlsruhe setzt Gehwegparkverbot durch

Wie der swr meldet, werden seit Montag Fahrzeuge, die ordnungswidrig auf dem Gehweg parken, mit einem "Knöllchen" über 20 Euro versehen.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/Knoellchen-fuer-Gehwegparker-Karlsruhe-setzt-Gehwegparkverbot-durch,gehwegparken-102.html

Warum geht in Karlsruhe, was in Wiesloch immer wieder als unmöglich dargestellt wird? Obwohl der Gemeinderat im Jahr 2016 auf Antrag der SPD-Fraktion das Personal des Gemeindevollzugsdiensts um eine halbe Stelle erhöht hat, ist nach wie vor das unbeanstandete Gehwegparken in Wiesloch allgegenwärtig. Besonders bemerkenswert in der swr-Meldung ist der Satz, dass die Stadtverwaltung von den Landesbehörden immer wieder darauf hingewiesen worden war, dass das Gehwegparken nach der Straßenverkehrsordnung verboten ist. Außerdem hatte es Beschwerden aus der Bevölkerung gegeben.

Wann wird die Stadtverwaltung Wiesloch von den Landesbehörden darauf hingewiesen?

(k. r.)

Mehr Raum für Fußgänger

In "Wir für Wiesloch" war schon viel von der Situation von Fußgängern in Wiesloch, vom Fußverkehrscheck und von Behinderungen die Rede. Hier nun die Forderung des Bundesumweltamtes dazu: Zwei Drittel der Parkplätze in Städten sollen weg: Mit diesem Vorschlag will das Umweltbundesamt den Fußverkehr stärken. Der ist rückläufig – auch weil Platz für gehende Menschen knapper wird.

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Wird aus Wieslochs Fußgängerzone eine Radfahrerzone?

Ein weiteres Mal versucht die Grüne Fraktion im Wieslocher Gemeinderat in der nächsten Sitzung, eine Mehrheit für ihren Antrag zu finden, das Radfahren in der Fußgängerzone Untere Hauptstraße zu erlauben. Dem Vernehmen nach wird es von einzelnen Fraktionsmitgliedern bereits bisher trotz Verbots schon praktiziert. Besonders bemerkenswert an dem Grünen Antrag ist die Tatsache, dass man den Hinweis der INSEK Umfrage, nach der 49% der Teilnehmer diese Öffnung für wichtig erachten und nur 43% als eher unwichtig, zum Anlass nimmt, erneut diesen Antrag zu stellen.

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Eine Grundsatzentscheidung?

Zeichen_325_1_-_Beginn_eines_verkehrsberuhigten_Bereichs,_StVO_2009.jpgIn der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt vom 2.Mai 2018 wurde zunächst nur dem vorgestellten Gestaltungsplan zum Ausbau der Friedrichstraße/Schloßstraße, nicht aber der zukünftigen Verkehrsregelung, mit großer Mehrheit zugestimmt.

„Die Umgestaltung des Straßenabschnittes Friedrichstraße zwischen Badgasse und Schlossstraße sowie der Schlossstraße zwischen Friedrichstraße und Kaiserlich Kammer soll die Anbindung des Adenauerplatzes an die Fußgängerzone, sowie die Aufenthaltsqualität für die Fußgängerinnen und Fußgänger wesentlich verbessern und aufwerten.“(1)
Aussagen in der Gemeinderatssitzung vom 16.Mai legen nahe, dass man mit der Umgestaltung Planungssicherheit für einen künftigen Investor am Standort Dannheimer schaffen will.

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Was geschieht mit den Ergebnissen des Fußverkehrschecks?

In der Gemeinderatssitzung- vom 21. März wurde der Antrag der SPD-Fraktion zunächst abgelehnt, "zur Fortführung des Fußverkehrs-Checks (FVC 2017) einen Arbeitskreis zu bilden, der sich aus Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Verwaltung und betroffenen Institutionen zusammensetzen soll" (1) und der weiteren Verfolgung der Ergebnisse des Fußverkehrschecks dienen sollte. Die Bürgerschaft habe, laut Einschätzung der SPD-Fraktion großes Interesse gezeigt, den nichtmotorisierten Verkehr in den Fokus zu rücken und einen Ausgleich zwischen den Verkehrsarten zu finden. Die daraus gewonnenen Lösungsansätze gelte es aufzugreifen und zusammen mit den Bürgern der Stadt in einem Arbeitskreis weiterzuentwickeln.

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Geht Bequemlichkeit vor Sicherheit?

bergstr1.JPGWie Wiesloch hat auch Mannheim am Projekt "Fußverkehrscheck" des Landes teilgenommen. Laut einer Pressemitteilung in verschiedenen Zeitungen der Region hat die Verwaltung dort das Thema "Verbesserung für Fußgänger durch die Ordnung des ruhenden Verkehrs" herausgegriffen, da es eine effektive und kostengünstige Maßnahme darstellt, die Situation für den Fußverkehr zu verbessern.

"Der Parkraum ist begrenzt, nach einigen "Ehrenrunden" ums Quadrat lässt sich immer noch keine Lücke finden, und so siegt die Bequemlichkeit. Die Karre wird einfach auf oder an den Gehweg gestellt und behindert oftmals Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen ebenso wie Kinder unter acht Jahren, die dort Rad fahren müssen."(1)

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Es bleibt viel zu tun

RoMa-Heidelberger_20120119a.jpg Abschlussveranstaltung zum Fußverkehrscheck

Es war eine lange Liste von kritischen Punkten, die der Verkehrsplaner Philipp Hölderich von der Planersocietät Karlsruhe als Ergebnis der beiden Rundgänge vom Juli und September den ca. 30 Teilnehmern bei der Abschlussveranstaltung vortrug.

Alles soll dann einfließen in den Abschlussbericht.

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